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Gefahrenquelle Brandrauch

Die meisten Brandopfer verunglücken nachts, da tagsüber ein Feuer meist schnell entdeckt und gelöscht werden kann. Nachts dagegen schläft auch der Geruchssinn, so dass die Opfer im Schlaf überrascht werden, ohne die gefährlichen Brandgase zu bemerken. Deshalb fallen fast alle Brandtoten nicht den Flammen, sondern den giftigen Rauchgasen zum Opfer, die während der Schwelbrandphase entstehen. In Deutschland sterben 95 % der Brandtoten an den Folgen einer Rauchvergiftung durch die geruchlosen Gase Kohlenmonoxid und Kohlendioxid.

Schon wenige Lungenfüllungen Kohlenmonoxid sind tödlich.

Fakten, die für sich sprechen:

2 Minuten bleiben meist nur, um sich nach Ausbruch eines Brandes in Sicherheit zu bringen.
3 Lungenzüge Brandrauch führen bereits zur Bewusstlosigkeit.
70 Prozent aller Brandopfer werden nachts im Schlaf überrascht.
90 Prozent aller Brandtoten fallen nicht den Flammen zum Opfer, sondern sterben an einer Rauchvergiftung.
400 Menschen werden jährlich in Deutschland bei Wohnungsbränden getötet. Beinahe jedes dritte Brandopfer ist ein Kind.
6.000 Menschen erleiden jährlich Langzeitschäden durch Brandrauch und Feuer.
200.000 Brände entstehen jährlich in Deutschland,
davon ein überdurchschnittlich großer Teil zur Adventszeit

Quelltext: http://www.rauchmelderpflicht.eu

 

Brandtote_in_Deutschland_von_1980_bis_2008.svgAnzahl der jährlich bei Bränden verstorbenen Personen in Deutschland
(von 1980 bis 2008)

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