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Multikriterien-Melder

Sogenannte Multikriterien-Melder sind Brandmelder, die mit mehreren Sensoren arbeiten. Zur Erkennung kann ein Melder beispielsweise das Erkennungssystem eines optischen Rauchmelders und das Erkennungssystem eines thermischen Melders in einem einzigen Gerät vereinen. Mit Hilfe einer Elektronik (z. B. Fuzzy-Logik) werden die Ereignisse dann ausgewertet. Durch diese Kombination ist ein solcher Melder weniger empfindlich gegenüber Falsch- und Täuschungsalarmen.

Um ihnen die Funktionsweise besser zu erläutern, betrachten wir den Automatischen Brandmelder der Serie 420 von der Firma Bosch.

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A) Einfach optischer Sensor
Rauchpartikel, die in die Messkammer eindringen, streuen das Lichteiner einzigen Leuchtdiode.

B) Doppelt optischer Sensor
Dieser Sensor verwendet zwei Leuchtdioden zur Streuung des Lichts. Bei der Dual Ray Technologie werden die unterschiedlichen Wellenlängen einer Infrarot-LED und einer blauen LED genutzt, um Rauchdichte und Partikelgröße zu bestimmen.

C) Temperatursensor
Bei Überschreiten der Maximaltemperatur oder bei einem definierten Temperaturanstieg innerhalb einer bestimmten Zeit wird ein Alarm ausgelöst.

D) Chemischer Sensor (CO-Gas)
Der Sensor erkennt das bei einem Brand entstehende Kohlenmonoxid (CO), aber auch Wasserstoff (H) und Stickstoffmonoxid (NO).

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Die ausfürliche Dokumentation des Melders können sie über   Bosch 420_Series   lesen.

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